Home Medizin CA Suit zielt auf Anti-Bias-Training im Gesundheitswesen ab

CA Suit zielt auf Anti-Bias-Training im Gesundheitswesen ab

von NFI Redaktion

Die Anästhesistin Marilyn Singleton aus Los Angeles war empört über die Vorschrift in Kalifornien, die besagt, dass jeder medizinische Fortbildungskurs eine implizite Voreingenommenheitsschulung beinhalten muss. Als praktizierende Schwarze seit 50 Jahren hält Singleton es für spaltend, Ärzte wegen unbewusster Voreingenommenheit zu verurteilen. Sie argumentiert, dass der Staat sie nicht zwingen kann, etwas zu lehren, woran sie nicht glaubt, und hat das Medical Board of California deshalb verklagt.

Singleton ist der Meinung, dass die Beseitigung von Ungleichheiten im Gesundheitswesen durch Maßnahmen wie einen besseren Zugang für einkommensschwache Menschen erreicht werden sollte, anstatt weiße Ärzte als Rassisten zu brandmarken. Der Rechtsstreit gegen die Vorschrift ist Teil eines nationalen Widerstands gegen Diversitäts-, Gleichberechtigungs- und Inklusionsinitiativen im Gesundheitswesen.

Die Pacific Legal Foundation, eine Organisation, die im öffentlichen Interesse agiert, vertritt Singleton und andere in diesem Rechtsstreit. Die Gruppe Do No Harm, die gegen positive Maßnahmen in der Medizin kämpft, unterstützt ebenfalls den Widerstand gegen die Schulungsvorschrift zu impliziter Voreingenommenheit.

Die Frage, ob der Staat von allen Lehrern verlangen kann, Implizite Voreingenommenheit in ihren Fortbildungskursen zu diskutieren, ist Gegenstand der aktuellen Klage. Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf die Schulung zur impliziten Voreingenommenheit für alle lizenzierten medizinischen Fachkräfte haben.

Die Debatte über implizite Voreingenommenheit im Gesundheitswesen zielt darauf ab, Ungleichheiten in der Versorgung zu adressieren. Es wird argumentiert, dass Vorurteile bei Ärzten zu Unterschieden bei den Behandlungsergebnissen führen können. Studien haben jedoch gezeigt, dass Schulungen zur impliziten Voreingenommenheit möglicherweise keine langfristigen Auswirkungen haben.

Darüber hinaus weist ein Bericht des Institute of Medicine darauf hin, dass Vorurteile der Ärzte zu rassischen und ethnischen Unterschieden bei den Behandlungsergebnissen beitragen können. Ob eine Schulung zu impliziter Voreingenommenheit tatsächlich die Diskriminierung in der Pflege bekämpfen kann, bleibt jedoch umstritten.

Die Debatte um diese Vorschrift in Kalifornien spiegelt einen größeren nationalen Widerstand gegen DEI-Initiativen im Gesundheitswesen wider. Die Entscheidung in diesem Rechtsstreit könnte daher weitreichende Auswirkungen auf zukünftige Schulungen zur impliziten Voreingenommenheit für medizinische Fachkräfte haben.

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