Home Medizin BU-Studie enthüllt Schlüssel zur Bekämpfung von Hochrisiko-Neuroblastomen

BU-Studie enthüllt Schlüssel zur Bekämpfung von Hochrisiko-Neuroblastomen

von NFI Redaktion


Das MYCN-Onkoprotein spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung, dem Fortschreiten und der Erschwerung der Behandlung verschiedener Krebsarten beim Menschen, insbesondere bei Hochrisiko-Neuroblastomen. Neue Forschung der Boston University Chobanian & Avedisian School of Medicine hat gezeigt, dass MYCN die Spiegel des Signalmoleküls CKLF selektiv in Neuroblastomzellen erhöht, um Antitumor-Immunreaktionen zu unterdrücken und die Tumoraggressivität zu fördern.

Die Entschlüsselung dieses Prozesses kann dazu beitragen, wirksamere immuntherapeutische Behandlungen für Kinder mit Hochrisiko-Neuroblastom zu entwickeln“, sagte Hui Feng, MD, PhD, außerordentlicher Professor an der Boston University School of Medicine.

Die Forscher konnten in experimentellen Modellen zeigen, dass die Überexpression von CKLF die Tumoraggression durch die Unterdrückung von Antitumor-Immunantworten erhöht. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, weniger toxische Behandlungen für MYCN-bedingte Krebsarten im Kindesalter zu entwickeln.

Laut Xiaodan Qin, PhD, Forscher im Feng Lab, ist es wichtig, die Mechanismen zu verstehen, durch die Tumorzellen die Funktion von Immunzellen beeinträchtigen, um neue therapeutische Ansätze zu entwickeln. Die Forschungsergebnisse sind online in Wissenschaftliche Fortschritte veröffentlicht.

Quelle: Medizinische Fakultät der Boston University

Zeitschriftenreferenz: Qin, X., et al. (2024). CKLF erzeugt eine „kalte“ Mikroumgebung, um die MYCN-vermittelte Tumoraggressivität zu fördern. Wissenschaftliche Fortschritte. doi.org/10.1126/sciadv.adh9547.

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