Home Sport Bob Melvins Hymnen-Edikt ist eine kaum verhüllte politische Aussage

Bob Melvins Hymnen-Edikt ist eine kaum verhüllte politische Aussage

von NFI Redaktion

Roger Goodell, Commissioner der NFL, hatte sechs unbeschwerte Monate vor sich, bevor die Vorbereitungsspiele begannen, in denen er sich keine Gedanken über mögliche Demonstrationen auf dem Spielfeld machen musste. Doch dank Bob Melvin, dem neuen Kapitän der San Francisco Giants, lastet nun der gesamte Druck auf der Major League Baseball.

Goodell hat Melvin wahrscheinlich eine Dankeskarte geschickt.

Melvin verlangt, dass jedes Mitglied der Mannschaftsbank bei der Nationalhymne auf dem Spielfeld steht, um zu zeigen, dass sie bereit sind. Er betont, dass dies keine politische Entscheidung ist, sondern einfach Teil des Teamsgeists, den er fördern möchte.

Deion Sanders sagte einmal: „Wenn du gut aussiehst, fühlst du dich gut. Wenn du dich gut fühlst, spielst du gut. Wenn du gut spielst, zahlen sie gut.“ Doch für Melvin ist die Einheit auf dem Spielfeld wichtiger als äußere Faktoren.

Melvin setzt auf das Zusammengehörigkeitsgefühl und betont, dass seine Mannschaft bereit sein muss, um ihren Gegnern im Spiel gegenüberzustehen. Diese neue Herangehensweise hat bereits positive Auswirkungen auf die Spiele der San Francisco Giants.

Seine Entscheidung mag kontrovers sein, aber sie zeigt klar seine Absicht, eine starke Teamkultur zu fördern. In einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Themen im Sport eine immer größere Rolle spielen, ist auch Melvins Statement ein wichtiger Beitrag zur Debatte.

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