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Autistische Merkmale in den Beziehungen kleiner Kinder

von NFI Redaktion

Wichtige Erkenntnisse für Pflegekräfte

Freundschaften spielen eine entscheidende Rolle für die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern. Kinder mit autistischen Merkmalen haben Schwierigkeiten mit sozioemotionalen Fähigkeiten, wodurch sie Gefahr laufen, von Gleichaltrigen abgelehnt zu werden. Besonders gefährdet sind autistische Kinder, die gleichzeitig aggressiv oder störend sind. Eltern und Lehrer können Kinder mit Autismus durch frühzeitige Interventionen unterstützen, die auf sozioemotionale Fähigkeiten abzielen, und durch Unterricht über die Akzeptanz von Gleichaltrigen für alle Kinder.

Freundschaft und Akzeptanz durch andere Kinder sind wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches junges Leben und bilden das Herzstück des Erwachsenwerdens. Sie helfen Kindern, morgens aus dem Bett zu kommen, und ermutigen sie, sich auf den Schulbesuch, das Spielen und Lernen sowie den Aufbau von Beziehungen zu freuen.

Im Gegensatz dazu machen Einsamkeit, Isolation, Unbehagen und Mobbing alles noch problematischer. Wie stellen wir sicher, dass das Leben von Kindern mit autistischen Merkmalen nicht durch Ablehnung beeinträchtigt wird?

Kinder mit Autismus haben typischerweise Schwierigkeiten, Beziehungen aufzubauen, aufrechtzuerhalten und zu verstehen. Sie wollen Freundschaften, haben aber Mühe, sie zu schließen. Meist fällt es ihnen schwer, ihr Verhalten an verschiedene soziale Kontexte anzupassen. Wie beeinträchtigt dies die Akzeptanz und fruchtbare Beziehungen in der Schule? Was kann getan werden, um diesen Aspekt des Lebens von Kindern mit Autismus zu verbessern?

Unsere Studie identifizierte eine besonders gefährdete Gruppe kleiner Kinder mit autistischen Merkmalen: diejenigen, die auch aggressiv und störend sind. Schulen können diese Probleme durch Programme angehen, die darauf abzielen, die Beziehungen zu Gleichaltrigen in inklusiven Klassenzimmern zu verbessern.

Unsere Ergebnisse legen viele Möglichkeiten zur Verbesserung der Beziehungen von Kindern mit autistischen Merkmalen nahe. Eltern sollten wachsam sein: Ein Kind, das zunächst auf seinen Namen geantwortet hat, könnte plötzlich, etwa im Alter von etwa 18 Monaten, nicht mehr reagieren. Das kann ein Warnsignal sein.

Die Botschaft unserer Forschung ist, dass Freundschaft und Akzeptanz für die soziale und akademische Entwicklung jedes Kindes von großer Bedeutung sind. Erwachsene können Kindern helfen, Freundschaften zu schließen, indem sie Merkmale von Autismus frühzeitig erkennen und angemessen eingreifen. Solche Interventionen sollten Aggressionen bekämpfen, die den Chancen von Kindern auf erfolgreiche Beziehungen am meisten schaden.

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