Home Gesundheit Änderungen meines Lebensstils, die ich vornehmen musste

Änderungen meines Lebensstils, die ich vornehmen musste

von NFI Redaktion

Von Bouba Diemé, erzählt von Keri Wiginton

Als ich anfing, plötzlich Husten und Schmerzen in der Brust zu bekommen, war es schwer für mich, mit meinem Fitness-Bootcamp Schritt zu halten. Trotz meiner Fitness scheinen die Symptome aus dem Nichts gekommen zu sein. 2012 erfuhr ich, dass ich an dilatativer Kardiomyopathie leide, was zu einer fortgeschrittenen Herzinsuffizienz führte. Mein Arzt erklärte mir, dass meine Erkrankung, die linksventrikuläre Non-Compaction-Kardiomyopathie (LVNC), angeboren war.

Anfangs war die Diagnose ein Schock, aber als mir bewusst wurde, dass ich schon immer mit einem Herzproblem gelebt hatte, änderte sich meine Einstellung. Anstatt gegen die Krankheit zu kämpfen, lernte ich, sie zu akzeptieren.

Mein erster Schritt war, mentale Stärke zu entwickeln. Ich musste mich an meine Medikamente gewöhnen und lernen, mich in stressigen Situationen zu beruhigen. Ich begann auch, mich mehr auszuruhen und besser auf meine körperlichen und mentalen Bedürfnisse zu achten. Das bedeutete auch, Hilfe von Therapeuten in Anspruch zu nehmen, die mir halfen, Techniken wie Meditation und Entspannung zu erlernen.

Mein körperliches Training passte ich an, um meine Energie zu steigern, indem ich mit einem Personal Trainer zusammenarbeitete, der mir beibrachte, sicher zu trainieren. Heute trainiere ich regelmäßig und verfolge meine körperlichen Aktivitäten, um meine Ziele zu erreichen.

Auch meine Ernährung habe ich umgestellt, indem ich mich weniger salzhaltig ernähre und mich gesünder ernähre. Mein Ziel ist, meinen Stresspegel niedrig zu halten und mich physisch so fit wie möglich zu halten. Trotzdem stehe ich noch auf der Liste für eine Herztransplantation, aber im Moment lebe ich mit einem Linksherzunterstützungssystem (LVAD).

Zusätzlich zu den Veränderungen in meinem Leben treffe ich mich alle zwei Wochen mit anderen Herzerkrankten aus meiner Gemeinschaft, um Erfahrungen auszutauschen und einander bei der Heilung zu unterstützen. Denn ich habe gelernt, dass wir mehr sind als nur Patienten – wir sind hier, um einander zu helfen.

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