Alexander Ritzmann

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Alexander Ritzmann (* 17. September 1972 in Villingen-Schwenningen) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und ehemaliger Politiker (FDP).

Leben

Ritzmann besuchte ein Wirtschaftsgymnasium in Villingen und legte 1994 das Abitur ab. Im Anschluss nahm er ein Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin auf, das er 2000 als Diplom-Politologe abschloss.

Bei der Berliner Wahl 2001 wurde Ritzmann im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt. Im Parlament war er stellvertretender Vorsitzender und innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. In der FDP bekleidete er das Amt als Vorsitzender des Bezirksverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf. Aufgrund innerparteilicher Differenzen trat er zur Berliner Wahl 2006 nicht mehr an; statt seiner wurde Christoph Meyer für die Landtagswahl nominiert.[1][2][3] Mit Ablauf der Legislaturperiode schied Ritzmann aus dem Abgeordnetenhaus aus.

Nach dem Ausscheiden aus der Landespolitik war Ritzmann von 2006 bis 2010 als Berater (Senior Advisor) für die European Foundation for Democracy in Brüssel tätig. Von 2007 bis 2012 war er non-resident Fellow des Think Tanks American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an der Johns Hopkins University in Baltimore und von 2011 bis 2012 Fellow am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS). Von September 2012 bis Dezember 2015 arbeitete er als Senior Adviser MENA-Region und Projektleiter im ägyptischen Landesbüro der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Kairo. Seit September 2015 betätigt er sich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Senior Research Fellow) am BIGS.

Er ist Senior Advisor beim Counter Extremism Project (CEP).[4]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. FDP Wilmersdorf läßt Bezirkschef durchfallen. In: Berliner Morgenpost. 9. Februar 2006.
  2. Liberales Gerangel um Platz eins. FDP-Ortsverbände befehden einander. In: Der Tagesspiegel. 10. Februar 2006, abgerufen am 28. Juni 2016.
  3. FDP-Innenexperte tritt nicht mehr zur Wahl an. In: Berliner Morgenpost. 4. März 2006.
  4. Alexander Ritzmann. Abgerufen am 19. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 149: attempt to index field 'data' (a nil value)).