Albrecht von Maltzahn

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Albrecht Freiherr von Maltzahn (* 2. Juni 1821 in Ivenack; † 21. Februar 1877 in Pinnow) war ein vorpommerscher Rittergutsbesitzer.

Leben

Albrecht von Maltzahn (Nr. 1056 der Geschlechtszählung) war der Sohn des Pferdezüchters Karl von Maltzahn und der Karoline geb. von Bilfinger-Schlawe. Seine Schulzeit machte er hauptsächlich auf der Ritterakademie Brandenburg und das Abitur auf dem Pädagogium Halle.[1] Er studierte dann an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1842 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.[2] Nach dem Studium übernahm er die zuvor von seinem Vater verpachteten Güter Leuschentin und Wüstgrabow bei Stavenhagen. Er war Erblandmarschall von Altvorpommern.

Albrecht war verheiratet mit Karoline Harriet Wilhelmine von Biel (1838–1907).[3] Ihr Sohn Albrecht übernahm nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung die Güter Pinnow und Duckow.[4]

Literatur

  • Friedrich Karl Devens: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Düsseldorf, 1902, S. 116
  • G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Aschaffenburg 1928, S. 102

Einzelnachweise

  1. Walter von Leers: Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705 – 1913. In: Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. (Hrsg.): Zöglingsverzeichnis I von IV. Alumnats-und Schülerverzeichnis. I, Albrecht Freiherr v. Maltzahn-Zögling-RA-Nr.: 1013. Selbstverlag. Druck P. Riemann, Belzig, Ludwigslust 1913, DNB 361143532, S. 209–210 (staatsbibliothek-berlin.de [abgerufen am 6. September 2022]).
  2. Kösener Korpslisten 1910, 19/214
  3. Jaspar v. Maltzan-Peckatel, Albrecht v. Maltzan-Kru(c)kow, Mortimer v. Maltzahn-Vanselow: Die Maltza(h)n 1194 - 1945. Der Lebensweg einer ostdeutschen Adelsfamilie. In: Maltzan-Maltzahnscher Familienverein (Hrsg.): Familiengenealogie. 1979. Auflage. Gütersloher Druckservice Reinhard Mohn GmbH, Köln 1979, S. 343–344 (d-nb.info [abgerufen am 3. September 2021]).
  4. Hans Friedrich v. Ehrenkrook: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser / A (Uradel) 1956. In: Ausschuss für adelsrechtliche Fragen in Gemeinschaft mit dem Deutschen Adelsarchiv (Hrsg.): GHdA Gesamtreihe von 1951 bis 2015. Band II, Nr. 13. C. A. Starke, 1956, ISSN 0435-2408, S. 283 f. (d-nb.info [abgerufen am 3. September 2021]).