Home Medizin 5 gesunde Lebensgewohnheiten könnten das Risiko für die Entwicklung eines Reizdarmsyndroms verringern: Studie

5 gesunde Lebensgewohnheiten könnten das Risiko für die Entwicklung eines Reizdarmsyndroms verringern: Studie

von NFI Redaktion

Eine wirksame Strategie zur Behandlung der mit dem Reizdarmsyndrom (IBS) verbundenen Symptome ist die Einführung eines veränderten Lebensstils. Dies belegt eine aktuelle Studie, die herausgefunden hat, dass ein gesunder Lebensstil, insbesondere die Übernahme von fünf spezifischen Gewohnheiten, das Risiko einer Erkrankung verringern kann.

IBS ist eine funktionelle Magen-Darm-Störung, die Symptome wie wiederkehrende Bauchschmerzen und unregelmäßige Stuhlgewohnheiten verursacht. Etwa 5 bis 10 % der Weltbevölkerung sind von dieser Erkrankung betroffen.

Die genaue Ursache des Reizdarmsyndroms ist unbekannt, aber Experten führen es auf eine Funktionsstörung der Darm-Hirn-Achse zurück. Lebensstilfaktoren wie schlechter Schlaf, Rauchen und mangelnde körperliche Aktivität erhöhen das Risiko für IBS. Die Symptome können auch durch Stress oder bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst werden.

Die Forscher der neuesten Studie untersuchten, wie eine Kombination aus fünf gesunden Gewohnheiten – niemals rauchen, jede Nacht mindestens 7 Stunden schlafen, intensiver körperlicher Aktivität jede Woche, täglich eine hochwertige, ausgewogene Ernährung und mäßiger Alkoholkonsum – den Ausbruch des Reizdarmsyndroms beeinflussten.

Die Ergebnisse der im BMJ Journals Gut veröffentlichten Studie zeigten, dass die Übernahme von mindestens drei bis fünf gesunden Gewohnheiten mit einer um 42 % verringerten Risiko für Reizdarmsyndrom verbunden war. Darüber hinaus waren gesunde Gewohnheiten wie Nicht-Rauchen, intensiven körperlichen Aktivitäten und ausreichend Schlaf unabhängig voneinander mit einem verringerten Risiko für Reizdarmsyndrom verbunden.

Die Analyse basierte auf den Antworten von 64.286 Teilnehmern, die im Durchschnitt 12,5 Jahre nachbeobachtet wurden. In diesem Zeitraum entwickelten 961 Teilnehmer ein Reizdarmsyndrom.

Vor Beginn der Nachuntersuchung gaben 7.604 Teilnehmer an, dass sie keines der fünf Verhaltensweisen für einen gesunden Lebensstil befolgten, während 20.662 eins, 21.901 zwei und 14.101 drei bis fünf Verhaltensweisen berichteten.

„Die Einhaltung einer größeren Anzahl gesunder Lebensgewohnheiten – kein Rauchen, optimaler Schlaf, hohes Maß an körperlicher Aktivität, hochwertige Ernährung und mäßiger Alkoholkonsum – ist signifikant mit einem geringeren Risiko einer späteren Erkrankung des Reizdarmsyndroms verbunden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Änderungen des Lebensstils als wichtige primäre Präventionsstrategien für Reizdarmsyndrom betrachtet werden sollten“, sagten die Forscher.

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