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Infos aus der Landschaft des Jahres 2018/2019 – Senegal/Gambia (15)
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© Mamadou Mbodji

 Jugendliche aus der Landschaft des Jahres besuchen Dakar 

Zum Gelingen der Auftaktveranstaltung der Landschaft des Jahres Senegal-Gambia trugen wesentlich auch die Schülerinnen und Schüler des Collège d’Enseignement Moyen (Mittelschule) von Koumbidja Socé bei Koungheul bei. Über eine Exkursion nach Dakar, zu der nun SchülerInnen vom Vorstand von ASAN eingeladen wurden, berichtet ihr Begleitlehrer Mahamadou Lamine Fall:
Im Rahmen ihrer jährlich stattfindenden Schulexkursionen verbrachten Schülerinnen und Schüler des Collège d’Enseignement Moyen von Koumbidja Socé, dem Austragungsort der Auftaktveranstaltung zur Landschaft des Jahres, zwei Tage, am 8. und 9. Juni, im Naturfreundehaus „Maison Alioune Diagne Mbor“ in Petit Mbao, von wo aus sie Dakar und seine Umgebung besichtigten. 

Alle teilnehmenden 20 Schülerinnen und 16 Schüler sind Mitglieder der Naturfreundegruppe des Collège oder des an der Schule angesiedelten „Clubs für Bildung in Famlienfragen“ (Club Éducation à la vie familiale). Die SchülerInnen wurden von fünf Lehrpersonen begleitet. 

Die Besichtigungen starteten auf der Insel Gorée, die als ehemalige Drehscheibe des Sklavenhandels ein Ort des Gedenkens an dieses dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte geworden ist. Auch die Besuche von Museen, historischen Plätzen und offiziellen Bauten Dakars stießen auf großes Interesse.
Der nationale Vorstand von ASAN nutzte die Anwesenheit der Jugendlichen aus der Region der Landschaft des Jahres Senegal-Gambia für eine umfangreiche Präsentation der Rolle und Bedeutung der Naturfreunde auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene.


Besonderes Gewicht wurde dabei darauf gelegt, die Jugendlichen daran zu erinnern, dass nach dem Riesenerfolg der offiziellen Auftaktveranstaltung der Landschaft des Jahres in Koumbidja im Januar 2018 nun die aus diesem Anlass gepflanzten Bäume nachhaltig gepflegt werden müssen. Die Pflanzungen sind Teil einer internationalen Kooperation im Sinne von Klimagerechtigkeit und Solidarität.
Der Besuch von Dakar, einer Stadt, die mit Küstenerosion, mit Luftverschmutzung und einem ständigen Müllproblem kämpft, hat es den Jugendlichen ermöglicht, die kolossalen Herausforderungen im Umweltbereich besser zu verstehen, die sich uns allen stellen. Vor dem Hintergrund der positiven Eindrücke und des bei dieser Exkursion Erlebten haben die SchülerInnen verstanden, welche Herausforderungen sich jeder und jedem von ihnen stellen, auf die sie Antworten finden müssen.
Die Exkursion nach Dakar war somit ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Umweltbewusstseins senegalesischer Jugendlicher.


MAHAMADOU LAMINE FALL
Begleitlehrer


Ein hoher Prozentsatz der Mitglieder afrikanischer Naturfreundeverbände sind junge Leute an Schulen und Universitäten. Dies gilt besonders für Senegal. Aktivitäten der Landschaft des Jahres sollen daher auch Jugendliche einbeziehen. Es besteht der Plan, Begegnungen senegalesischer und gambischer SchülerInnen im Grenzgebiet zu organisieren, mit gegenseitigen Besuchen und Informationsaustausch zu Natur- und Umweltschutzfragen und nachhaltiger Entwicklung. Die senegalesischen Schülerinnen und Schüler werden dabei aus ihrer intensiven Arbeit in den Naturfreunde-Gruppen schöpfen können.


 
 
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