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Infos aus der Landschaft des Jahres 2018/2019 – Senegal/Gambia (13)
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© JUST ACT

Aktuelles von JUST ACT, Partnerorganisation der NFI in der Landschaft des Jahres

Die NFI hat schon mehrfach über ihre Partnerorganisation in Gambia berichtet (JUST ACT – Janjanbureh Uniting Sustainable Tourism And Community Training), zuletzt im Blog über die Naturfreunde-Reise „Tour d’horizon“ im Januar 2018 (Interview mit dem Direktor der Organisation, Omar Jammeh, in Deutsch, Englisch und Französisch ---> ) und im Info-Mail Wissenschaft (in Deutsch).
 
Dabei ging es um die Arbeit von JUST ACT im nachhaltigen Tourismus. Diese findet derzeit im Rahmen des Programms „The Gambia Youth Empowerment Project“ (2017 – 2021) statt, das von der EU und dem ITC (International Trade Centre) finanziert wird, „um die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern und die langfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit für Gambia zu unterstützen“.
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JUST ACT

 

   Vor dem Hintergrund, dass 60 Prozent der gambischen Bevölkerung Jugendliche unter 25 Jahren sind, ist dieses Programm wohl auch als Instrument zur „Bekämpfung von Migrationsursachen“ zu sehen. JUST ACT wurde in diesem Rahmen als für nachhaltigen Tourismus kompetente Jugendorganisation mit der Durchführung unterschiedlicher Aktionen betraut. Die Organisation war auch am 15. Mai 2018 federführend an dem Projektstart für eine “Youth and Trade Roadmap of the Gambia – Tourism Sector“ beteiligt.

Aber JUST ACT engagiert sich auch in einem wichtigen gesellschaftlichen Thema, dem Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung (Englisch: Female genital mutilation – FGM). FGM ist in Gambia seit 2015 und in Senegal seit 1999 verboten und steht unter Strafe. Doch sind diese menschenverachtenden Praktiken in der Bevölkerung vieler afrikanischer Länder noch tief verwurzelt. Für die jungen Verantwortlichen und Mitglieder von JUST ACT – Frauen und Männer – ist es unabdingbar, sie energisch zu bekämpfen und TrainerInnen in diesem Bereich auszubilden. Dies geschieht seit 2017 mit Unterstützung der Organisation „The Girl Generation“. Omar Jammeh nahm in diesem Zusammenhang als bereits ausgebildeter Trainer am ersten Panafrikanischen Jugend-Gipfel zu der Thematik teil und sagte in seinem Statement: „FGM ist Ausdruck einer tief verwurzelten Ungleichheit von Männern und Frauen und eine lebensbedrohende Form der Diskriminierung von Frauen und Mädchen. Diese Praktiken verletzen auch deren Rechte auf Gesundheit, Sicherheit und physische Integrität, ihr Recht ohne Misshandlungen und grausame, unmenschliche oder demütigende Behandlung zu leben, ja sogar ihr Recht auf Leben, wenn es dabei zu Todesfällen kommt“.
Ausführliche Information (in Englisch) unter: http://www.justactgambia.org/girl-generation-fgm

 

 



 
 
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