Menu Content/Inhalt
Home
Naturfreunde im Gespräch: Ciprian Costa / Präsident Naturfreunde Rumänien
Image

Du bist schon seit vielen Jahren für die Naturfreunde Rumänien aktiv. Wie bist du zu den Naturfreunden gekommen und was hat dich bewogen, dich all die Jahre zu engagieren? Was waren bisher deine beeindruckendsten Momente bei Prietenii Naturii Romania?
Vor 25 Jahren, während meines Studiums in Timisoara, war ich Mitglied bei einem Gebirgsverein, einem Partner der NFI. Mir gefiel das Motto "Natur & Kultur" und das Angebot an Aktivtäten, aber ich schätzte es auch, ein Mitglied der "großen Naturfreunde-Familie" zu sein. Daher war einer der wichtigsten Momente für mich, als Rumänien ein A-Mitglied der NFI wurde.  

 

Weitere wichtige Schritte und Projekte waren: die Auszeichnung für Cabana Codin beim Klima-Wettbewerb, die Landschaft des Jahres Donau-Delta, zwei neue Mitgliedsorganisationen bei den Naturfreunden Rumänien, die Beteiligung des Banat-Gebietes im Projekt "Hiking Europe" – und 2017  haben wir auch ein neues Managementsystem für unsere Mitglieder eingeführt. 



Prietenii Naturii Romania ist einer der kleinen Mitgliedsverbände der NFI. Was bedeutet es für euch, Teil der internationalen Naturfreunde-Bewegung zu sein? Wie bringt ihr euch ins internationale Netzwerk der NFI ein – und wie profitiert ihr davon?

 

Wir sind eine kleine Organisation im Westen des Landes und haben ein Naturfreundehaus. Unsere Mitglieder sind in Kontakt mit Naturfreunde-Organisationen in ganz Europa. Wir nehmen an Workshops und Seminaren teil und stehen im stetigen Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedern. Wenn unsere Mitglieder im Ausland unterwegs sind, nächtigen sie vorzugsweise in Naturfreunde-Häusern.  

 

Ihr nehmt dieses Jahr am Erasmus+ Projekt „Naturefriends Sports for all“ teil. Die Verbände sollen damit Tools in die Hand bekommen, mit denen sie Natursportangebote für Menschen mit Behinderungen entwickeln können. Der erste Workshop, an dem du auch teilgenommen hast, fand vor kurzem in Wien statt. Warum ist dir das Projekt wichtig?

 

Mir hat das Projekt von Anfang an gefallen, und der erste Workshop in Wien war wirklich toll. In Rumänien sind Angebote für Menschen mit Behinderungen noch neu, es gibt noch kaum entsprechende Infrastruktur. Dieser Workshop war für uns der erste Schritt, um mehr über die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen zu lernen und wie wir diese auch berücksichtigen können.
 


2028 – wo siehst du die Naturfreunde Rumänien in zehn Jahren? Was ist deine Vision, worauf freust du dich und welche Herausforderungen gibt es zu bewältigen?

 

In 10 Jahren? Nun, unser Ziel ist es, mindestens zehn Ortsgruppen mit jeweils mindestens hundert Mitgliedern zu haben sowie zehn Naturfreunde Häuser und ein größeres Angebot an Aktivitäten.
Berg frei!

 

   (Mai 2018)

 
Share this:

 

Suche

Newsletter abbonieren

von NFI Newsletter abmelden

Termine

August 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30311 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2