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Infos aus der Landschaft des Jahres 2018/2019 – Senegal/Gambia (10)
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© Michael Leutgeb

Naturfreunde wandern in der Landschaft des Jahres
Anlässlich der Pilotreise „Tour d’Horizon“, die im Januar 2018 äußerst erfolgreich durchgeführt wurde, wurden auch Möglichkeiten erkundet, Wanderungen in der Landschaft des Jahres zu unternehmen. Gut geeignet dafür ist der Kunkilling Forest Park in Gambia, am Südufer des Gambiaflusses gelegen, ca. 5 Kilometer stromaufwärts von der Distrikthauptstadt Janjanbureh.

„Forest Parks“ sind am ehesten mit dem deutschen Staatsforst zu vergleichen. Sie stehen unter staatlicher Verwaltung, und Forstwirtschaft darf nur kontrolliert mit Genehmigung betrieben werden.

In diesem Schutzgebiet können BesucherInnen die reichhaltige Fauna und Flora der Region kennen lernen. Besonders interessant ist die Vogelwelt. Der Park wird durch so genannte „eco-trails“ erschlossen, die von vier verschiedenen Dörfern aus die Begehung eines Teiles des 200 Hektar großen Schutzgebiets ermöglichen. Die Trails sind jeweils 0,5 oder 1 km lang, die sportliche Herausforderung ist also gering. Aber die wird in dem Park nicht gesucht – das Interesse gilt der Naturbeobachtung. Die vier Dörfer gewährleisten gemeinsam mit der Forstbehörde das Management. Bei der Tour d’Horizon wurde nur ein kurzer Abschnitt eines der Wege begangen – für weitere Reisen in die Landschaft des Jahres sind längere Wanderungen geplant.

Die Naturfreunde Koungheul (Senegal) planen ebenfalls, in ihrem Teil der Landschaft des Jahres Wandermöglichkeiten zu schaffen. Dazu gehört ein Naturweg („Natura Trail“), der von dem Dorf Maka Gouye ausgeht. Hier gibt es kein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, sondern man wandert durch die Natur in und in der Nähe von Dörfern – man kommt vorbei an Feldern, Bäumen, Plantagen, Obstgärten etc. und teilweise geht es auch an einem Nebenarm des Gambiaflusses entlang, der durchaus über landschaftliche Reize verfügt. Interessant sind auch die vielen Sträucher und Bäume am Wegesrand, die in der Naturmedizin Bedeutung haben.

Dieser Weg wurde von den TeilnehmerInnen der Tour d’Horizon bereits getestet. Ingrid Leutgeb-Born und Michael Leutgeb erzählen auf dem tourism_LOG, wie sie die Tour erlebt haben: zum Bericht auf tourism_LOG



 
 
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