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Klimagerechtigkeit leben! Solidarisch in eine gute Zukunft!
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© Leni de Jager
 

  Wien, 24. Oktober 2017

Die Naturfreunde Internationale stellt den Kampf gegen den Klimawandel und für Klimagerechtigkeit in den Fokus ihrer Arbeit in den kommenden Jahren. Sie stellt konkrete Forderungen an die Politik und ruft die politisch Verantwortlichen zu raschem Handeln auf.


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Naturfreunde Klimafonds

  

 

 
Der internationale Kongress der Naturfreunde hat am 21. Oktober 2017 in Lage Vuursche in den Niederlanden das Thema Klimagerechtigkeit als Leitthema für die internationale Arbeit gewählt. Unter dem Motto "Klimagerechtigkeit leben! Solidarisch in eine gute Zukunft!" sollen in den nächsten drei Jahren konkrete Aktivitäten zur Schaffung von mehr Klimagerechtigkeit initiiert werden. „Die Eindämmung des Klimawandels, die Abmilderung der Folgen des Klimawandels und die Gestaltung einer sozial gerechten globalen Wirtschaftsordnung sind die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“, betont Manfred Pils, der im Rahmen des Kongresses als Präsident der Naturfreunde Internationale wiedergewählt wurde. "Diese Transformation in eine nachhaltige Zukunft muss jetzt begonnen werden!" Denn die Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit der Erde sind längst erreicht und die sich zuspitzenden sozialen Ungleichheiten auf globaler Ebene führen einerseits zu zunehmenden kriegerischen Konflikten, andererseits zu unermesslicher Armut und Elend ganzer Bevölkerungsgruppen. 

Daher fordern die Naturfreunde
  • Die Ausarbeitung eines eigenen Protokolls zur Klimarahmenkonvention, welches speziell auf Klimamigranten ausgerichtet ist und Maßnahmen zur Versorgung, Ausbildung und Rückführung von Migranten sowie die Möglichkeit der Umsiedlung von Menschen aus Gefahrenzonen vorsieht.
  

  • Verzicht auf Gewalt, Repression und eine Untergrabung der Menschenrechte im Umgang mit den durch den Klimawandel mitverursachten Migrationsbewegungen.
 
  • Der über die Klimarahmenkonvention geschaffene Green Climate Fund sowie Kredite der Weltbank und der regionalen Entwicklungsbanken sollen den Fokus auf Finanzierung und Umsetzung von Maßnahmen und Projekten legen, die Klimaschutz und Gerechtigkeit verbinden und eine regionale nachhaltige Wirtschaft in diesen Ländern aufbauen. 
 
  

  • Europa muss alle Exportsubventionen abbauen und anstelle dessen in die Verbesserung der Produktivität der Landwirtschaft in den Ländern des globalen Südens investieren.
  
 

  • Alle Förderungen und Maßnahmen müssen als Auflage die Beteiligung und Kontrolle von Nichtregierungsorganisationen und lokalen Akteuren vorsehen.  



Die Naturfreunde Internationale (NFI) ist der internationale Dachverband der Naturfreundebewegung mit 49 Mitgliedsorganisationen und rund 350.000 individuellen Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Gestaltung und Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft. Die NFI ist Mitglied der „Green 10“, ein Zusammenschluss der zehn führenden Umwelt-NGOs, die auf EU-Ebene aktiv sind. www.nf-int.org 

Mit dem Naturfreunde Klimafonds bietet die NFI allen Reisenden die Möglichkeit, als Ausgleich für Flug- und PKW-Reisen Klimaschutzprojekte der Naturfreunde in Afrika zu unterstützen und so ihren persönlichen Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit zu leisten. Die Beitragszahlungen fließen zu 100 Prozent in konkrete Maßnahmen vor Ort, welche die Folgen des Klimawandels mildern und/oder zum Klimaschutz beitragen. www.climatefund.nf-int.org
 
 
Kontakt:
Cornelia Kühhas
Naturfreunde Internationale, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0)1 89 23 877-13

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