Menu Content/Inhalt
Home
Infos aus der Landschaft des Jahres 2018/2019 – Senegal/Gambia (3)
Image

© Jane Smith

Nachhaltiger Tourismus in der „Landschaft des Jahres“

Das Gebiet der „Landschaft des Jahres“ ist touristisch wenig erschlossen. Mit dem Projekt will die Naturfreunde Internationale gemeinsam mit den senegalesischen Naturfreunden und deren Partnern in Senegal und Gambia verantwortungsvollen Tourismus in der Region anstoßen (Senegal) oder wieder aufbauen (Gambia), um für die Bevölkerung neue oder zusätzliche Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Dies entspricht auch den Vorstellungen und Plänen der lokalen Behörden.

Links

Landschaft des Jahres Senegal/Gambia

Tour d`Horizon Senegal/Gambia
Tour d`Horizon Senegal/Gambia

 Tour d`Horizon - Reise nach Senegal/Gambia

Naturfreunde Klimafonds

Potenzial dafür ist vorhanden. Die Region bietet bei aller Kargheit viele landschaftliche Reize wie grüne Hügelketten, Baobab-Haine und den Gambia River mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Kulturelle Highlights sind die prähistorischen Steinkreise und die vielen traditionellen Feste verschiedener Ethnien. Dazu zählt der Initiationsritus der Mandinka mit der Figur des „Kankurang“, der seit 2005 auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco steht.

Der Kankurang auf youtube (Unesco-Film):
https://www.youtube.com/watch?v=3gNtkPUuxl0 , englisch
https://www.youtube.com/watch?v=0Ly-uMMYMCY , französisch

Die Rubrik „Infos aus der Landschaft des Jahres“ hat zum Ziel, den Leserinnen und Lesern des NFI-Newsletter nach und nach die Region vorzustellen. Nachstehend ein kurzer Beitrag, der Janjanbureh als potenzielle Destination für nachhaltigen Tourismus darstellt.

Janjanbureh – eine Destination für nachhaltigen Tourismus
Die Stadt Janjanbureh (Hauptstadt von Gambias Central River Region) wurde 1832 gegründet, sie liegt auf der McCarthy-Insel im Gambia River und war ursprünglich unter dem Namen Georgetown bekannt. Seit 1995 tragen sowohl die Stadt als auch die Insel den Namen Janjanbureh. Vom Süden kommend gelangt man über eine Brücke auf die Insel, zum Nordufer wird der Fluss mit Fähren überquert.
Obwohl Janjanbureh über eine Reihe touristisch interessanter Stätten verfügt, wird die Stadt derzeit von TouristikerInnen kaum wahrgenommen.
Historische Zeugnisse weisen auf die Besiedlung durch freigelassene Sklaven und frühe christliche Siedler der Wesleyanischen Mission (1823) hin, die den Erdnussabau einführten, der nach wie vor in der Region betrieben wird. Am Nordufer des Flusses liegen die Steinkreise von Wassu, 22 Kilometer nordwestlich des Ortes Lamin Koto. Sie stehen auf der Welterbe-Liste der Unesco. Die Stadt ist auch für die erste Kirche Gambias und die erste Sekundarschule bekannt.

Der vorherrschende Vegetationstypus ist tropischer Galeriewald mit einer beeindruckenden Vielfalt an Vogelarten. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang der Kunkilling Forest Park, der durch Öko-Trails erschlossen ist. Im Westen der Insel befinden sich üppige einsame Wälder sowie die „West Rice Paddies“ genannten Reisfelder. Janjanbureh/Georgetown war in der Vergangenheit eine lebendige Stadt und wurde in erster Linie von TouristInnen besucht, die auf dem Fluss in die Region kamen. Gegenwärtig wird die Insel nur von kleineren Booten angefahren, deren Passagiere für einen kurzen Rundgang aussteigen und der örtlichen Bevölkerung (Kleinhändler, Guides) kaum Einkommen verschaffen.

Das Projekt Landschaft des Jahres kann dazu beitragen, dass Janjanbureh mit seinen kulturhistorisch interessanten Stätten und umliegenden Naturgebieten als Destination für nachhaltigen Tourismus wiederbelebt wird. NaturfreundInnen und anderen BesucherInnen können so authentische Einblicke und Einsichten in das Land und Verständnis für die Lebensrealitäten der Bevölkerung vermittelt werden.



 
 
Share this:

 

Suche

Newsletter





Termine

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30311 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Shop


Zeige alle Produkte
Warenkorb zeigen
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.