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Landschaft des Jahres Senegal / Gambia: Auf zu neuen Ufern!
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Traditionelles Weben im Village Museum in Tanji

Begleitet von einem bunten Rahmenprogramm wird im Jänner 2018 die erste afrikanische Landschaft des Jahres offiziell eröffnet. Mamadou Mbodji, Präsident des Naturfreunde Afrika Netzwerks, und die Afrika-Referentin der NFI Ingeborg Pint waren Anfang des Monats in der Region unterwegs, um die für die Jahre 2018 und 2019 geplanten Aktivitäten mit den Menschen vor Ort abzustimmen.

Die Landschaft des Jahres Senegal/Gambia nimmt als erste auf dem afrikanischen Kontinent verwirklichte Landschaft des Jahres eine besondere Stellung ein. Sie soll als Pilotprojekt der Naturfreundebewegung veranschaulichen, wie internationale Solidarität anhand konkreter Aktivitäten in der Region gelebt und nachhaltig verankert werden kann.

Die ausgewählte Region liegt am Rande der Sahelzone und ist schon heute durch die Folgen des Klimawandels gezeichnet. Das Thema Klimagerechtigkeit spielt daher auch in den geplanten Aktivitäten eine zentrale Rolle. Mit begleitenden Aktivitäten in Europa soll eine breite Beteiligung europäischer NaturfreundInnen erreicht werden. Und Naturfreunde-Reisen in die Region sollen ein persönliches Kennenlernen und einen intensiven Austausch ermöglichen und den sanften Tourismus in der Region unterstützen, der für die Bevölkerung eine wichtige Einkommensquelle darstellt.

Nach dem erfolgreichen politischen Umbruch in Gambia befindet sich das Land in einer Aufbruchsstimmung, die für die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Grenzregion und für die Aktivitäten im Rahmen der Landschaft des Jahres eine perfekte Voraussetzung bietet. So wurden auch Mamadou Mbodji und Ingeborg Pint auf ihrer Erkundungstour mit offenen Armen empfangen und die Ideen für gemeinsame Aktivitäten mit Begeisterung aufgegriffen. Und natürlich hoffen die Menschen vor Ort, in den nächsten Jahren viele europäische Gäste in ihrer Heimat begrüßen zu dürfen!

Die Region bietet bei aller Kargheit viele landschaftliche Reize wie die grünen Hügel, Baobab-Haine und den Gambia River mit seiner vielfältigen Tierwelt. Kulturelle Höhepunkte sind die prähistorischen Steinkreise und die vielen traditionelle Feste, die regelmäßig in den Dörfern stattfinden. All das werden die Naturfreunde aus der Region und ihre Partner den europäischen Freundinnen und Freunden in den nächsten Jahren vermitteln. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich von 11. bis 25. Januar 2018 bei der „Tour d’horizon“, in deren Rahmen auch die Eröffnungsveranstaltung stattfinden wird.

„Wir Naturfreunde haben nun die große Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen und in der Region neue Entwicklungen anzustoßen – im Zeichen von Völkerverständigung, guter Nachbarschaft und internationaler Solidarität“, ist Mamadou Mbodji überzeugt. Und für die europäischen Naturfreundinnen und Naturfreunde bietet sich die Chance, die traditionellen Werte unserer Bewegung wie Internationalität, Solidarität und globale Gerechtigkeit mit Leben zu füllen.

Ingeborg Pint und Andrea Lichtenecker, Mai 2017


 
 
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