Der 2001 mit finanzieller Unterstützung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und durch großzügige Spenden der internationalen Naturfreundefamilie begonnene Bau des ‚Naturfreundehauses und Umweltbildungszentrums’ in Petit Mbao wurde Ende 2003 fertig gestellt und die Anlage im Januar 2004 eingeweiht.
Dem Hausbau war auf demselben Gelände die Errichtung einer Baumschule vorangegangen.
Das Haus der Naturfreunde Senegal ist nicht nur eindrucksvoll in seinem Baustil, sondern auch in der inhaltlichen Ausrichtung. Einerseits setzt es die Tradition der europäischen Naturfreundehäuser fort und bietet einen guten Standard für Gruppen, die am partnerschaftlichen und ökologischen Tourismus interessiert sind. Andererseits ist das Haus ein Zentrum für Umweltbildung. Es werden Kurse für Ehrenamtliche im Umweltschutz, für die Ausbildung von Ökoguides sowie Seminare und Tagungen über allgemeine Umweltprobleme durchgeführt. Dafür ist das Haus mit Lehrsälen und Konferenzräumen ausgestattet. Außerdem gehört zum Haus eine Baumschule. Hier werden jährlich 20 000 Bäume aufgezogen und im Kampf gegen die zunehmende Wüstenbildung ausgepflanzt.
Die Anlage steht Naturfreundegruppen und anderen an nachhaltigem, sozialverträglichem Reisen interessierten Gruppen zur Verfügung. Im Hauptgebäude und in Übernachtungshütten im afrikanischen Stil gibt es 30 Betten und Vollverpflegungsmöglichkeiten.
Seit der Eröffnung im Januar 2004 wurde das Haus von mehreren Naturfreundegruppen aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Österreich und von internationalen Gruppen der NFI als Standort für 5-6 Tage Programm in und um Dakar genutzt.
Foto: Manfred Pils
Eröffnungsfeier des Hauses
Foto: Manfred Pils