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Klimagerechtigkeit – eine globale Verantwortung!
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Internationale Klimakonferenz in Paris


Vom 30. November bis 11.Dezember 2015 wird in Paris die 21. UN-Klimakonferenz stattfinden. Dieser Konferenz kommt große Bedeutung zu, da auf ihr ein neues internationales Klimaschutzabkommen als Nachfolger des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden soll.
Ein solches Abkommen ist dringend notwendig, weil der internationale Klimarat in seinem Bericht 2014 bereits warnt, dass mit den derzeitigen Bemühungen das sogenannte 2-Grad Ziel – also die Begrenzung der Erwärmung der Erdatmosphäre um nicht mehr als zwei Grad – nicht mehr eingehalten werden kann. Schon jetzt haben die Folgen des Klimawandels katastrophale Ausmaße erreicht – weltweit sind Millionen Menschen bereits von Dürren, Unwettern oder Überflutung betroffen.

Auch ein Teil der Migration von Menschen aus Afrika nach Europa ist eindeutig dem Klimawandel zuzuschreiben, gerade in der Sahelzone wird es für Menschen immer schwieriger zu überleben. NFI Vizepräsident Mamadou Mbodi kommt aus Senegal und schildert uns immer wieder, wie die Regierungen der afrikanischen Länder überfordert sind, wenn es um die Bekämpfung der Folgen des KIimawandels geht. Es muss uns klar sein, dass die Hauptleidtragenden des Klimawandels gerade jene Länder sind, die bisher kaum wesentliche Emissionen verursacht haben – und dass die Hauptverursacher, also die westlichen Industriestaaten, aber auch die sogenannten Schwellenländer wie China, Brasilien und Indien, ihrer Verantwortung nachkommen müssen.
Die Hauptursache des Klimawandels ist die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas oder Kohle, welche das darin gebundene Kohlendioxid in die Erdatmosphäre freisetzt und damit zu einem Treibhauseffekt führt. Um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten, muss der Kohlendioxid-Ausstoß in den nächsten 35 Jahren auf Null reduziert werden, was bedeutet, dass etwa drei Viertel aller bekannten fossilen Energieträger im Boden bleiben und die Investitionen in schmutzige Energiequellen aufhören müssen.
Wir stehen heute an einer Wende: Kommt es zu keinem wirksamen Abkommen, wird es kaum mehr möglich sein, die Erwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Es muss uns klar sein, dass die Verhandlungen nur dann zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen werden, wenn es genügend Druck von Seiten der NGOs gibt. Daran werden auch wir Naturfreunde mitwirken!
(Autor: Manfred Pils)
 
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