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Rio+20: Umwelt- und Entwicklungsorganisationen präsentieren Forderungskatalog
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Von 20.-22. Juni 2012 findet in Rio de Janeiro die UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung als Folgekonferenz des ersten „Earth Summit“ in Rio im Jahr 1992 statt (Rio+20). Die vor 20 Jahren angesprochenen Probleme haben sich in vielen Bereichen massiv verschärft. Aus diesem Anlass veröffentlicht eine Koalition aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen einen umfassenden Forderungskatalog unter dem Motto "Gerechtigkeit in einer endlichen Welt".

Die ökologische Übernutzung des Planeten Erde und die sozialen Disparitäten in und zwischen den Gesellschaften schreiten rasant voran. 20% der Weltbevölkerung nutzen 80% der Ressourcen auf eine Art und Weise, die die Grenzen des Wachstums längst erreicht hat und den Fortbestand des Planeten gefährdet. Ebenso rasch wächst die Kluft zwischen Armen und Reichen sowohl innerhalb einzelner Länder als auch weltweit.

Große Teile der Weltbevölkerung sind von einer menschenwürdigen Entwicklung ausgeschlossen, eine Milliarde Menschen hungern, mehr als die Hälfte der Menschheit gilt als arm. Bei der Bewältigung dieser Bedrängnisse stößt die gegenwärtige Wirtschaftsweise an ihre Grenzen bzw. verschärft diese noch. Immer deutlicher wird, dass für eine zukunftsfähige Entwicklung ein tiefgreifender Wandel erforderlich ist.

Das derzeitige Wirtschaftsmodell fördert nicht-nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster, ermöglicht ein ungerechtes Handelssystem, ist daran gescheitert, die Armut zu beseitigen, trägt zur Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bis zur Ausrottung von Arten bei und hat weltweit multiple Krisen verursacht. Die Änderung der Wurzeln unseres Wirtschaftssystems ist deshalb notwendig.

Wir als Zivilgesellschaft fordern dringlicher denn je eine gerechte und nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung der Grenzen unserer gemeinsamen ökologischen Ressourcen und des sozialen Potenzials.

 

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