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Per Mausklick in die Natur
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22. November 2011

Die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt online erleben

Will man den imposanten Ruf des Seeadlers hören oder den blauen Moorfrosch bei der Balz beobachten, so empfiehlt sich ein Ausflug in die March-Thaya-Auen, eines der bedeutendsten Augebiete Mitteleuropas im niederösterreichisch-tschechisch-slowakischen Dreiländereck. Oder aber man geht auf eine virtuelle Erkundungstour auf www.natura2000amgruenenband.at, wo sechs multimediale Themenwege zum Naturerleben einladen.

Die von Naturfreunde Internationale und Naturschutzbund NÖ im Rahmen des Projekts „Natura 2000 erleben am Grünen Band“ erstellte Website stellt sechs Europaschutzgebiete entlang der niederösterreichischen Grenze – dem so genannten Grünen Band – vor. Im Schatten des Eisernen Vorhangs blieben dort zahlreiche naturnahe Landschaften erhalten, die heute Teil des europäischen Natura 2000 Schutzgebietsnetzwerkes sind. Von den Mooren des Waldviertels über die Aulandschaften an Thaya, March und Donau bis hin zu den Trockenrasen der Hainburger Berge bietet das niederösterreichische Grüne Band einen vielfältigen Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Zugleich lädt es auch Erholungssuchende auf abwechslungsreichen Wanderungen und Radtouren zum Erkunden der Natur ein.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die charakteristische Tier- und Pflanzenwelt, wie die prächtig gefärbte Smaragdeidechse, die man mit ein bisschen Glück in den Hainburger Bergen oder im westlichen Weinviertel zu Gesicht bekommt, oder der Böhmische Gelbstern, eine stark gefährdete Pflanze der Weinviertler Trockenrasen.

Auf Basis von Google Earth erstellte Karten laden zum Besuch der Gebiete ein und informieren über die tierischen und pflanzlichen Bewohner. Hier lässt sich beispielsweise auch der Verlauf der Lainsitz nach verfolgen, einer unserer wenigen naturbelassenen Flüsse, der sich seinen Weg durch das westliche Waldviertel weitgehend selbst suchen darf und zahlreiche gefährdete Tiere wie Bachneunauge, Flussperlmuschel und Fischotter beheimatet.

Wir wollen mit unserem Projekt „Natura 2000 erleben am Grünen Band“ vor allem auf die noch eher unbekannten Regionen entlang des Grünen Bandes aufmerksam machen,“ erzählt Andrea Lichtenecker von der Naturfreunde Internationale. „Sechs besonders empfehlenswerte Touren haben wir als so genannte Natura Trails ausgewiesen. Sie werden sowohl auf der Website als auch in handlichen Foldern beschrieben – wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich zu den Wanderkarten und Wegbeschreibungen in den Foldern den Wegverlauf per Google Earth studieren und GPS Daten herunterladen,“ ergänzt Margit Gross vom Naturschutzbund NÖ.

Die multimediale Aufbereitung im Internet bzw. auf DVD ermöglicht ein virtuelles Naturerleben. Natürlich kein vollwertiger Ersatz für den tatsächlichen Aufenthalt in der Natur, aber eine gute Möglichkeit, sich vorab zu informieren oder Kinder und Jugendliche für unsere Naturschätze zu begeistern. Und auch in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen haben so Zugang zu den Naturjuwelen am niederösterreichischen Grünen Band.

Weitere Informationen und Bestellung der Folder und der DVD (kostenlos):

Naturfreunde Internationale
DI Andrea Lichtenecker
Tel: (01) 89 23 877
E-mail: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
www.nf-int.org

Naturschutzbund NÖ
Mag. Margit Gross
Tel: (01) 402 93 94
E-mail: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
www.noe.naturschutzbund.at

 

 





Das GRÜNE BAND Europa – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Der Eiserne Vorhang hat Europa fast vierzig Jahre lang geteilt und die Grenzregionen an den Rand des allgemeinen Interesses gedrängt. Nach und nach ergriff die Natur Besitz von den Flächen und ein „Grünes Band“ entstand – mittlerweile ein wichtiges Refugium für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Heute verbindet das GRÜNE BAND von Murmansk am Eismeer bis nach Burgas am Schwarzen Meer wertvolle Lebensräume. Das längste Biotopverbundsystem Europas ist gleichzeitig ein lebendes Denkmal europäischer Geschichte.
 

Die Natura 2000-Gebiete am GRÜNEN BAND in Niederösterreich
Niederösterreich hat mit 408 km Grenze zu Tschechien und zur Slowakei Anteil am GRÜNEN BAND. Um die Vielfalt der Lebensräume im Grenzraum zu erhalten, hat das Land Niederösterreich zahlreiche Gebiete entlang des GRÜNEN BANDES in das europäische Natura 2000-Schutzgebietsnetzwerk eingebracht. Auf Grundlage zweier EU-Richtlinien (Flora-Fauna-Habitat- und Vogelschutz-Richtlinie) hat Natura 2000 den Schutz gefährdeter Tiere, Pflanzen und Lebensräume im Einklang mit einer traditionellen Nutzung und einer nachhaltigen Regionalentwicklung zum Ziel.
 

 

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