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Am Kampl-Rundweg
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Foto: Judith Michaeler

Auch wenn der Name des Toten Gebirges eine karge, vegetationslose Landschaft vermuten lässt, so überraschen seine ausgedehnten Randgebiete, vor allem im steirischen Teil, doch mit weichen Konturen, lichten Bergwäldern und bunten Almen.

Hier liegt auch der Kampl, der von seinem 1685 m hohen Gipfelplateau einen atemberaubenden Rundblick auf das steirische Salzkammergut und die umliegende Bergwelt bietet: von den Gletschern des Dachsteins über die Kronen des Toten Gebirges zu den schroffen Felshängen des Grimmings bis hin zu den Niederen Tauern.

Über viele Jahrhunderte hat die Almwirtschaft die einzigartige Kulturlandschaft des Kampls geprägt. Seine lichten Wälder und Almen beherbergen eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, von seltenen Blütenpflanzen wie dem zarten Langblatt-Waldvöglein, einer streng geschützten Pflanze aus der Gruppe der Orchideen, bis hin zu gefährdeten Tierarten wie der Höllenotter, dem Auerhahn oder dem Dreizehenspecht.

Die Besiedlungsgeschichte des Toten Gebirges mit seinen zahlreichen Höhlen reicht bis in die letzte Eiszeit zurück und wird durch zahlreiche Fundstücke belegt. Zudem ranken sich zahlreiche Mythen, Sagen und Legenden um seine charakteristische Karstlandschaft. So hat auch der Kampl seine eigene Legende: Im Jahre 1889 begegnete einem Viehhirten unterhalb der Teltschen-Alm die Heilige Maria. Nach zwei weiteren Marien-Erscheinungen im gleichen Jahr wurde dort eine Gedenkstätte errichtet, die auch heute noch zahlreiche Pilger anzieht.
 
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Foto: Judith Michaeler
 

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